<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>Kiwi addicted!&#187; Kiwisüchtig</title> <atom:link href="http://www.kiwi-addicted.com/tag/backpacker/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.kiwi-addicted.com</link> <description>ich krieg nicht genug ...</description> <lastBuildDate>Mon, 08 Mar 2010 06:46:01 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator> <item><title>Opa Harald hat ne Panne</title><link>http://www.kiwi-addicted.com/allgemein/opa-harald-hat-ne-panne/</link> <comments>http://www.kiwi-addicted.com/allgemein/opa-harald-hat-ne-panne/#comments</comments> <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 22:56:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph Bünte</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Südinsel]]></category> <category><![CDATA[Abschleppwagen]]></category> <category><![CDATA[ADAC]]></category> <category><![CDATA[Anhalter]]></category> <category><![CDATA[Asphalt]]></category> <category><![CDATA[Backpacker]]></category> <category><![CDATA[Campingplatz]]></category> <category><![CDATA[DOC]]></category> <category><![CDATA[Hawea]]></category> <category><![CDATA[Hostel]]></category> <category><![CDATA[Hotline]]></category> <category><![CDATA[Kuehlfluessigkeit]]></category> <category><![CDATA[Kuehlflussigkeit]]></category> <category><![CDATA[Kuehlsystem]]></category> <category><![CDATA[Mobiltelefon]]></category> <category><![CDATA[Motorblock]]></category> <category><![CDATA[Neuseeland]]></category> <category><![CDATA[Pannendienst]]></category> <category><![CDATA[Pannenhilfe]]></category> <category><![CDATA[Sandflies]]></category> <category><![CDATA[Schlauch]]></category> <category><![CDATA[Sonnenbad]]></category> <category><![CDATA[Telefon]]></category> <category><![CDATA[Werkstatt]]></category> <category><![CDATA[X-Base]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.kiwi-addicted.com/?p=221</guid> <description><![CDATA[Ein wunderbarer Tag in Wanaka geht zu Ende. Doch wir wollen weiter nach Haast. Leider wollte Opa Harald nicht mehr so richtig. Mitten am Lake Hawea Lookout hoerte ich das mir bereits von vor 4 Jahren bekannte plaetschern der Kuehlflussigkeit auf dem Asphalt. Geistesgegenwaertig habe ich gleich den Motor gestoppt! Ein gebrochener Motorblock ist das, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/berlinchrizzle/4348548550/"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" title="AA Pannenhilfe" src="http://farm3.static.flickr.com/2740/4348548550_e5b24f675a_m_d.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Ein wunderbarer Tag in Wanaka geht zu Ende. Doch wir wollen weiter nach Haast. Leider wollte Opa Harald nicht mehr so richtig. Mitten am Lake Hawea Lookout hoerte ich das mir bereits von vor 4 Jahren bekannte plaetschern der Kuehlflussigkeit auf dem Asphalt. Geistesgegenwaertig habe ich gleich den Motor gestoppt! Ein gebrochener Motorblock ist das, was wir jetzt nicht gebrauchen koennen. Ein Glueck ist Kerstin im ADAC und hat damit auch Pannenhilfe in Neuseeland. Doch leider war durch die umgebenden Berge kein Handyempfang. Wie ruft man also den AA an?<span id="more-221"></span>2 nette Amerikaner haben mich um 20 Uhr zurueck nach Wanaka gebracht. Von dort aus konnte ich den AA anrufen. Vom Mobiltelefon ist der AA unter der Schnellwahl *222 zu erreichen. Nach Klaerung der Formalitaeten schickte die sehr nette Dame am Telefon den zustaendigen Pannendienst auf den Weg. &#8220;Nur&#8221; knappe 2,5h spaeter trudelte der Abschleppwagen mit Opa Harald in Wanaka ein und stellte ihn neben einer Werkstatt ab. In Ermangelung einer Toilette konnten wir leider nicht im Wagen uebernachten, was uns in eines der lokalen Backpacker Hostels zwang. Im ersten Hostel waere ein spaeter Checkin moeglich gewesen. Jedoch meinte die Dame an der 24/7 Hotline die Besitzer sind schon nach Hause und ob wir nicht woanders bleiben koennten. Bei so viel Hilfsbereitschaft koennen wir das auf jeden Fall!</p><p>Zweiter Anlauf: X-Base Backpacker. Dabei handelt es sich um eine Hostel Kette, die in jeder groesseren Stadt Filialen hat. Vornehmlich von Teenager heimgesucht, ist diese Betten/Saufburg wirklich nur etwas fuer eine Nacht! Wir hatten Glueck im Unglueck: Das einizig freie 6 Bett Zimmer war komplett leer! Juhu, ein Raum fuer uns alleine. Ohne kichernde, ruelpsende, schnarchende Teenager. Davon lungerten auf dem Gang schon genug rum.</p><p>Am naechsten Morgen erstmal Eierkuchen mit Himbeeren im Cafe um die Ecke. Danach mit einer Kugel Eis am Strand entspannen. Der Typ vom Pannendienst meinte, wir sollten gegen Mittag anrufen, um zu erfragen, wann wir den Van abholen koennen. Nach reichlich Sonnenbad und einem Subway Sandwich der hoffnungsvolle Versuch: &#8220;Yup, it&#8217;s done mate!&#8221; Wow, das ging aber schnell. Wie sich herausstellte, war ein Schlauch im Kuehlsystem gerissen. Austausch und neue Kuehlfluessigkeit kosteten 148NZ$ = 75 Euro. Nach einem Bad im Lake Wanaka gings mit einem Tag Verspaetung doch endlich in Richtung Haast. Und weil wir so gute Laune hatten, haben wir einen Anhalter auf dem Weg eingesammelt und ihn gute 180km mit zum Pleasant Flat DOC Campingplatz genommen. Ausser guter Aussicht und richtig vielen Sandflies gab es dort nicht viel. Aber das reicht uns, um gluecklich zu sein <img src='http://www.kiwi-addicted.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p><div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/suedinsel/darf-ich-vorstellen-harald/" rel="bookmark" class="crp_title">Darf ich vorstellen: Harald</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reise/this-is-jetstar-baggage-service/" rel="bookmark" class="crp_title">This is Jetstar baggage service &#8230;</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/suedinsel/kayaking-im-doubtful-sound/" rel="bookmark" class="crp_title">Kayaking im Doubtful Sound</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/suedinsel/stewart-island/" rel="bookmark" class="crp_title">Stewart Island</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/suedinsel/christchurch-ich-liebe-deinen-duft/" rel="bookmark" class="crp_title">Christchurch &#8211; ich liebe deinen Duft!</a></li></ul></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.kiwi-addicted.com/allgemein/opa-harald-hat-ne-panne/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Stewart Island</title><link>http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/suedinsel/stewart-island/</link> <comments>http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/suedinsel/stewart-island/#comments</comments> <pubDate>Fri, 29 Jan 2010 08:15:59 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph Bünte</dc:creator> <category><![CDATA[Südinsel]]></category> <category><![CDATA[Backpacker]]></category> <category><![CDATA[bush]]></category> <category><![CDATA[fauna]]></category> <category><![CDATA[lee bay]]></category> <category><![CDATA[Meer]]></category> <category><![CDATA[Neuseeland]]></category> <category><![CDATA[opossums]]></category> <category><![CDATA[Regen]]></category> <category><![CDATA[Rucksack]]></category> <category><![CDATA[Sonne]]></category> <category><![CDATA[Spaziergang]]></category> <category><![CDATA[stewart island]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.kiwi-addicted.com/?p=210</guid> <description><![CDATA[Die heimische Fauna auf Neuseeland hat seit der Einführung von Hunden, Katzen, Ratten, Frettchen und Opossums mit den ersten europäischen Siedlern um 1830 ein schweres Leben. Die meisten Vögel sind Bodenbrüter und damit leichte Beute der rumstreunenden Fressfeinde. Einige Arten sind bereits ausgestorben, doch das DOC und einige andere Vereine haben es sich zur Aufgabe [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/berlinchrizzle/4315157391/"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" title="Garden Mound" src="http://farm5.static.flickr.com/4007/4315157391_24f874b22c_m_d.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a>Die heimische Fauna auf Neuseeland hat seit der Einführung von Hunden, Katzen, Ratten, Frettchen und Opossums mit den ersten europäischen Siedlern um 1830 ein schweres Leben. Die meisten Vögel sind Bodenbrüter und damit leichte Beute der rumstreunenden Fressfeinde. Einige Arten sind bereits ausgestorben, doch das <acronym title="Department of Conservation"><a href="http://www.doc.govt.nz">DOC</a></acronym> und einige andere Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht die noch verbliebenden Arten zu schützen. Dies geschieht meist mit Hilfe eines katzensicheren Zaunes und vielen Ködern und Fallen. Eine fast unüberwindbare, aber natürliche Barriere für mitgebrachte Raubtiere ist die ca. 60km breite Foveaux Strasse, die die Südinsel von Stewart Island trennt. Auch hier leben Katzen und Hunde, jedoch ist deren Zahl überschaubar.<br /> <span id="more-210"></span><br /> Um uns die Vogelvielfalt mal genauer anzusehen, sind wir mit einer Fähre nach Stewart Island gefahren. Die Überfahrt kostet 63NZ$/Person und dauert ca. eine Stunde. Wir sind gleich morgens und 7:30 Uhr an Board gegangen und haben eine ruhige Fahrt genossen. Der kleine Hafen und die Ortschaft Oban liegen in der Halbmondbucht und sind klein und niedlich. So freundlich wie auf dem Festland ist man hier allerdings nur unter sich. Den Tagesbesuchern und Langzeittouristen begegnen die Einheimischen mit einer gewissen Reserviertheit. Es hat noch nicht das Unfreundlichkeitsniveau Berlins, aber man fühlt sich hier nicht unbedingt willkommen.<br /> Nachdem wir den Rucksack im Hostel abgeworfen haben, kam mir die unendlich dumme Idee, mit dem Fahrrad ein wenig herum zu fahren. Kerstin hat sich überreden lassen, mit mir zur Lee Bay zu fahren, die ca. 6km entfernt ist, und von dort einen kleinen Spaziergang durch den Bush zu machen. Bis zur Lee Bay sind 5 Hügel zu überwinden, die gefühlt eine Steigung von mindestens 45° hatten. Selbst im kleinsten Gang konnte man den Hügel nicht hinauf fahren. Kerstin hat geschimpft, als gäbe es kein Morgen, weil sie das Fahrrad bergauf nur schieben konnte. Für die Strecke, die in Berlin in ca. 15 Minuten zurück gelegt worden wäre, haben wir gute 45 Minuten gebraucht. Der Ausblick aufs Meer hat aber für alles entschädigt. Ebenso der Spaziergang auf den 162m hohen Garden Mound Berg. Die Räder lagen in der Zwischenzeit irgendwo im Gras. Diebstahl scheint hier kein Thema zu sein. Nach ca. 4 Stunden waren wir völlig fertig und haben die Räder wieder abgegeben. 28NZ$ pro Rad kostete die Ausleihe inkl. Helm, der hier übrigens Pflicht ist.<br /> Um den Tag sportlich etwas abzurunden, haben wir uns entschlossen im Dämmerlicht zu kayaken. Die Eigentümer des <a href="http://www.bunkersbackpackers.co.nz/">Bunker Backpackers</a> veranstalten dazu jeden Abend geführte Kayaka Touren zur nahe gelegenen &#8220;Native Island&#8221;, von wo aus man den Sonnenuntergang bei einer Tasse Tee oder Kaffe genießen kann. Eine anschließende Pubtour haben wir uns gespart, da am nächsten Morgen Ulva Island auf dem Programm stand. Diese bis auf 3 Ferienwohnungn völlig unbewohnte Nachbarinsel ist ratten- und mäusefrei. Dementsprechend sind hier alle verbliebenden heimischen Vogelarten vertreten, vom Robin bis hin zum Rotkappenparake. Die 7 minütige Überfahrt mit einem Wassertaxi geht ab Golden Bay jeweils um 9, 12,4 und 6 Uhr und kostet 20NZ$ / Person hin und zurück. Wie der morgendliche Blick aus dem Fenster verrät, hätte sich die Pubtour doch gelohnt. Regen und starker Wind machen keine Lust aufzustehen. Wir quälen uns dennoch aus den Federn und Zaubern uns einen heißen Instantkaffee. Für die 2 Tage Aufenthalt auf der Insel haben wir keinen Proviant mitgebracht. Doch das Regal mit kostenlosen Lebensmitteln von abgereisten Hotelgästen hält für uns noch eine rote Zwiebel, eine Tomate und vier Freilandeier bereit. Ein paar Gewürze konnte ich auch noch auftreiben, und so stand einem leckeren Frühstück nichts mehr im Weg. Den Vormittag haben wir dann mit rumfaulenzen auf der Couch verbracht. Gegen 10 Uhr klärte es dann etwas auf, und um 11 Uhr war klar: Auf nach Ulva Island.</p><div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/suedinsel/kayaking-im-doubtful-sound/" rel="bookmark" class="crp_title">Kayaking im Doubtful Sound</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/allgemein/zwischen-singapur-asien-light-fur-anfanger/" rel="bookmark" class="crp_title">Zwischenstop Singapur &#8211; Asien light für Anfänger</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/nordinsel/poukaraka-flats-whakanewha-regionalpark-waiheke-insel/" rel="bookmark" class="crp_title">Poukaraka Flats, Whakanewha Regionalpark, Waiheke Insel</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/nordinsel/tsunami-warnung-von-chile-nach-neuseeland/" rel="bookmark" class="crp_title">Tsunami Warnung &#8211; von Chile nach Neuseeland</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reise/this-is-jetstar-baggage-service/" rel="bookmark" class="crp_title">This is Jetstar baggage service &#8230;</a></li></ul></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/suedinsel/stewart-island/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>This is Jetstar baggage service &#8230;</title><link>http://www.kiwi-addicted.com/reise/this-is-jetstar-baggage-service/</link> <comments>http://www.kiwi-addicted.com/reise/this-is-jetstar-baggage-service/#comments</comments> <pubDate>Tue, 12 Jan 2010 08:00:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph Bünte</dc:creator> <category><![CDATA[Reise]]></category> <category><![CDATA[Backpacker]]></category> <category><![CDATA[Christchurch]]></category> <category><![CDATA[Gepäck]]></category> <category><![CDATA[Gepäckausgabe]]></category> <category><![CDATA[JetStar]]></category> <category><![CDATA[Old Country House]]></category> <category><![CDATA[Qantas]]></category> <category><![CDATA[Singapur]]></category> <category><![CDATA[Sydney]]></category> <category><![CDATA[verloren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.kiwi-addicted.com/?p=189</guid> <description><![CDATA[ich weiss nicht, wie oft ich diesen Satz schon gehört habe, ich hab irgendwann aufgehört zu zählen. Die Nummer kann ich mittlerweile auch auswendig, und das einzig positive war: Es ist eine 0800er Nummer. Falls jemand nach einem Jetstar Flug in Neuseeland das Gepäck vermisst, ruft 0800700730. Aber viel wichtiger ist ja, wie kann Gepäck [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/berlinchrizzle/4273952076"><img class="alignright" style="margin: 5px;" title="Frisch gebackenes Brot" src="http://farm3.static.flickr.com/2732/4273952076_9fc1e4d9b1_m_d.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a>ich weiss nicht, wie oft ich diesen Satz schon gehört habe, ich hab irgendwann aufgehört zu zählen. Die Nummer kann ich mittlerweile auch auswendig, und das einzig positive war: Es ist eine 0800er Nummer. Falls jemand nach einem <a href="http://jetstar.com">Jetstar</a> Flug in Neuseeland das Gepäck vermisst, ruft 0800700730.<span id="more-189"></span><br /> Aber viel wichtiger ist ja, wie kann Gepäck verloren gehen? Ich glaube, weil Gepäck eher ein Ausdauersportler ist und kein Sprinter. Unser Weiterflug von Singapur nach Sydney hatte aufgrund des Schneechaos in Frankfurt etwa 2 Stunden Verspätung. Wir sind in Singapur quasi nur zugestiegen. Viele der anderen Mitreisenden sind so, wie wir sonst auch, direkt von Frankfurt nach Sydney geflogen. Auf dem Flug konnten wir ca. eine Stunde aufholen. In Sydney mussten wir dann ans andere Ende vom Flughafen eilen, da der Anschlußflug nach Christchurch bereits in 40 Minuten abfliegen sollte. Andere Passagiere mit Weiterflug nach Perth, Adailade oder Melbourne wurden im Flieger bereits darauf hin gewiesen, dass sie auf einen späteren Flug umgebucht wurden. Wir hatten jedoch Hoffnung, mit unserem Flieger mitzukommen. Ein Glück hat Kurt von <a href="http://beax-reisen.de">Beax Reisen</a> die Flüge so gebucht, daß genügend Auffenthalt war.<br /> Vorher ging&#8217;s noch mal durch den Sicherheitscheck. Nun aber los, dachten wir. Das Sicherheitspersonal dachte anders. Da man sich in diesen Tagen durch schnelle Bewegungen am Flughafen verdächtig macht, wurde ich zu allem Überfluss zu einer Sonderkontrolle in eine Kabine gebeten. Dort bat man mich die Hinweistafel zu lesen, auf der Sinngemäß stand: Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt. Nach meiner Einwilligung wurden meine Arme, Beine, Rücken und Bauch mit einem Stäbchen bestrichen, welches in einem schwarzen Gerät steckte. Dieser Rüssel wurde dann noch in mein Handgepäck gesteckt. Kein Fund, ich durfte gehen. Ob nach Sprengstoff, Drogen oder guter Laune gesucht wurde kann ich nicht sagen, gefunden wurde nichts davon.<br /> Nach diese Prozedur war noch mehr Eile angesagt. Leider gab es im Gegensatz zu Singapur in Sydney keine Laufbänder und der Weg zu Gate 25 war weit. Kurz vorher noch mal schnell auf Toilette, ach nein doch nicht: &#8220;Final call for boarding: Mr Buunte and Mrs Wagner to gate number 25 please&#8221; schallte es aus dem Lautsprecher. Unter Boarding verstand die nette Dame am Schalter jedoch lediglich, dass wir unsere Boardkarte erhielten. Wir hatten zwar bereits eine in Singapur erhalten, aber doppelt hält besser. In 10 Minuten sollte das Einsteigen beginnen, also war genügend Zeit jetzt noch mal schnell zur Toilette zu gehen. Leider hatte sich in der Zwischenzeit eine beträchtliche Schlange von weiß bemützten Menschen gebildet, die definitiv länger als 10 Minuten lang war. Seit wann finden Flashmobs eigentlich auch auf Flughäfen statt?<br /> Endlich Boarding, als erstes die Reihen 65-75, super wir sitzen in Reihe 3. Nachdem wir endlich im Flieger sitzen, trudeln dann auch so langsam die Mitglieder des St John Tages mit den weißen Mützen im Flieger ein. Mit einer vollen Blase und einer halben Stunde Verspätung hebt der Flieger endlich ab. Nach dem Erlöschen der Anschnallzeichen schummelt sich eine weiß bemützte gestallt aus Reihe 14 in gepardähnlicher Geschwindigkeit an unserem Sitz vorbei in die Toilette!!! Wir konnten weitere Nachahmer durch demonstratives Blockieren des Ganges daran hindern, uns den Platz streitig zu machen <img src='http://www.kiwi-addicted.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br /> Während des Fluges wurden in Easyjetmanier Getränke zum Kauf angeboten. Wir boykottieren diese Art von moderner Freibeuterei durch Tiefschlaf in embryonaler Stellung auf unserem viel zu kleinen Sitz. Nach der Landung in Christchurch und Erledigung aller Formalitäten für unsere Visas stehen wir nun an der Gepäckausgabe. Doch nach gefühlten 100 Runden des Gepäckbandes wird klar: Unsere Rucksäcke sind nicht dabei. Wie durch ein Zufall ist der Schalter von Jetstar für verlorenes Gepäck genau neben diesem Gepäckband. Eine weniger freundliche Frau füllt ein Papierformular mit unseren Daten aus und gibt uns 2 Kopien. Eine für uns, eine für den Zoll. Mit schlechter Laune aber guter Hoffnung verlassen wir den Flughafen in einem Shuttle in Richtung <a href="http://www.oldcountryhousenz.com">&#8220;old country house&#8221;</a>.<br /> Am nächsten Tag riefen wir bei besagter Hotline an, doch in diesem Moment viel uns auf: wir haben gar keine Vorgangsnummer. Auch unter der Gepäcknummer und unter unserem Namen konnte die Jetstar Mitarbeiterin keinen Vorgang finden. Uns wurde versprochen, dass sich darum gekümmert wird.<br /> Ein Anruf am Tag darauf brachte das gleiche Ergebnis. Es gibt keinen Vorgang, es wurde also nach mehr als 40 Stunden noch nicht einmal angefangen nach unserem Gepäck zu suchen. Ich bin am Telefon eigentlich immer zurückhaltend, weil die Person nichts für die Umstände kann. Doch das war echt zuviel. Zum erstem mal in meinem Leben bin ich am Telefon richtig ausgerastet. Wir sitzen seit fast 2 Tage mit nur einer Zahnbürste aus dem Supermarkt um die Ecke und der gleichen Unterhose in einem Hostel fest, und die Fluggesellschaft hat sich noch nicht mal nach unserem Gepäck an einem der 3 Flughäfen erkundigt, wo das Gepäck geblieben sein könnte. Nachdem ich mich wieder gefangen habe, füllte die Dame am anderen Ende der Leitung das Formular am Computer erneut aus, und versprach sich umgehend drum zu kümmern. De Javú.<br /> Nach einem Spaziergang in der Innstadt kamen wir ins Hostel zurück, als ein Shuttle gerade unserem Rucksäcke ablieferte. Nach mehr als 48h Stunden haben wir nun unserer Gepäck zurück. Jetstar zahlt an Fluggäste, die mehr als 48h auf ihr Gepäck warten mussten eine einmalige Summe von 40 australischen Dollar (25 Euro. Dafür müsste man jedoch die Boardkarte, den Kaufbeleg für Hygieneartikel usw. per Email an Jetstar schicken. Wir verzichten auf diese Almosen und freuen uns lieber über unser Gepäck.</p><div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/suedinsel/christchurch-ich-liebe-deinen-duft/" rel="bookmark" class="crp_title">Christchurch &#8211; ich liebe deinen Duft!</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/allgemein/zwischen-singapur-asien-light-fur-anfanger/" rel="bookmark" class="crp_title">Zwischenstop Singapur &#8211; Asien light für Anfänger</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/suedinsel/darf-ich-vorstellen-harald/" rel="bookmark" class="crp_title">Darf ich vorstellen: Harald</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/allgemein/opa-harald-hat-ne-panne/" rel="bookmark" class="crp_title">Opa Harald hat ne Panne</a></li><li><a href="http://www.kiwi-addicted.com/reisebericht/nordinsel/tsunami-warnung-von-chile-nach-neuseeland/" rel="bookmark" class="crp_title">Tsunami Warnung &#8211; von Chile nach Neuseeland</a></li></ul></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.kiwi-addicted.com/reise/this-is-jetstar-baggage-service/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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